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Newsflash

Nun erreicht die amerikanische Hypothekenblase auch den deutschen Aktienmarkt. Ich muss sagen, dass es mich schon sehr wundert, warum erst jetzt? Die sächsische Landesbank traf es bereits Mitte August und heute quellen die Meldungen über finanzielle Probleme der Hypo Real Estate aus den Tickern. Da stellt sich natürlich die Frage, ob das nicht erst der Anfang der Spirale ist...
Immerhin sollte jedem klar sein, dass es (in jeder Hinsicht) immer auch ein Bergab geben muss, weil es sonst ja sinnvollerweise auch kein Bergauf gäbe.
Die "Konjunktur"-Verfechter übersehen diese Tatsache nur zu gern und beschreien gleich den Untergang der Republik, wenn es mal kein "Wachstum" gibt: der Begriff "Null-Wachstum" ist ein schönes Beispiel vor der Angst die sich im Unterbewußtsein manifestiert hat.
 
Exif-Daten
Geschrieben von Jörg   
Montag, 30. März 2009
Schulhaus
Schulbeginn
Wunderbar! Wir haben eine analoge Kamera bekommen, wollen ordentlich loslegen - doch was ist das? Die Resultate sind durchwachsen: Manche Bilder sind richtig toll und knallig, andere eher flau und dünn.
Bei der Digicam ist das alles kein Problem, man schaut halt notfalls in den Metadaten der Bilder, den sogenannten EXIF-Informationen nach, welches Belichtungsprogramm, bzw. welche Blenden/Zeitkombination zum Super-Duper-Bild geführt hat oder welche Einstellung man eher meiden sollte.
Aber woher soll ich das beim analogen Foto wissen bitteschön? Bis der Film im Knipskasten voll ist, vergehen manchmal Wochen und bis er dann entwickelt auf dem Schreibtisch liegt, ist der Schnee auf dem Foto schon längst getaut und der Flieder blüht.

Deshalb habe ich mir angewöhnt, beim Experimentieren mit der Diana+ die Blendenwerte, bzw. die Belichtungszeit (bei Langzeitbelichtung) im Handy zu notieren. Eine kurze Mühe von drei oder vier Werten: Filmnummer, Bildnummer, Belichtungszeit/Blende. Zugegebenermaßen ist das mit dem iPhone kein Problem, mit der kostenlosen iPhone-Applikation " YouNote" kann ich sogar schnell noch ein Vergleichsbild schießen und weiß dann sofort welches Motiv das war, wo und wann ;-)
Aber ich schweife ab... Was wird dann mit den Einträgen im iPhone, denn im Handy nützen sie recht wenig. Warum also die Daten nicht auch direkt in die Metainformationen des gescannten Bildes einpflanzen?
Mit dem exiftool, einem Perl-Skript, gelingt das einfach und effizient:
Zum Beispiel der Aufruf von

exiftool 01_01.jpg -exif:Make="lomography"

erzeugt einen Herstellereintrag ("Make") im EXIF-Header des Bildes.
Nun wäre es ja sehr mühsam, für jeden Eintrag das Skript einzeln zu bemühen.
Daher kann man "exiftool" auch mit vorgefertigten Befehlslisten füttern:

exiftool 02_09.jpg -@ exif.txt

und in dieser Datei exif.txt könnte dann stehen:

-exif:Make=lomography
-exif:FocalLength=60
-exif:ISO=100
-exif:Model=Diana F+
-exif:ExposureProgram=manual
-exif:Software=Hardware
-IPTC:CopyrightNotice=J. Schneider
-iptc:Source=www.jomajobe.de
-exif:DateTimeOriginal=2009:01:25
-exif:CreateDate=2009:01:25
-exif:ImageNumber=9
-exif:ApertureValue=22
-exif:ExposureTime="34"
-ignoreMinorErrors

Bis auf die Blenden/Zeit-Werte sowie das Datum dürfte der EXIF-Header ja für alle Bilder des Filmes gleich sein.
Die möglichen Felder des EXIF-Headers kann man hier nachlesen - notfalls hilft auch einfach der Blick in die EXIF-Einträge eines Digitalfotos, die zeigt exiftool bild.jpg alle an.
Interessant sind auch die IPTC-Einträge, denn Picasa (ab 3.0) kann Bilder nach Tags suchen/anzeigen, das entspricht den IPTEC-Eintrag "Keywords", den man mit

exiftool 02_09.jpg -IPTC:Keywords+="Schulhaus"

mit Einträgen füttern kann. Oder man benutzt die Tag-Funktion von Picasa selbst...
 
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