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Newsflash

Kommt ganz drauf an - wie immer. Aber für die Atom-getriebenen Netbooks Asus EEE-PC 901 und acer Aspire one kann man durchaus sagen: Ja, wenn man keine DVDs oder CDs abspielen will/kann/muss.

Flüssiges Arbeiten ist damit allemal möglich, Filme und Fotos sind auch kein Problem und der Bildschirm ist bei einer Auflösung von 1024x600 praktikabel nutzbar. Da man so einen Winzling sowieso recht dicht vor sich hat, kann man die Schrift auch gut lesen, zumindest habe ich selbst keine Pobleme und bisher nichts andere berichtet bekommen.

Auf dem Schoß bedient es sich gut, auf dem Tisch darf man möglicherweise den Deckel nicht zu weit nach hinten klappen, weil der Schwerpunkt hinten liegt - mein Acer Aspire neigt dann zum Kippen, ist aber noch nicht umgefallen - das geringe Gewicht konzentriert sich aber deutlich an der Rückseite.

Hat man sich einmal an die Winzigkeit gewöhnt, dann kommt einem jeder "normale" Notebook wie ein Wackerstein vor... :-)

Noch einen Tipp:
Den Acer Aspire One 150X (1GB RAM, 120GB Festplatte und Windows XP Home) bekommt man momentan auch Versandkostenfrei bei
Ihr Technikexperte

 
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LVM und RAID (Debian Linux)
 

Geschrieben von Administrator, am 05-09-2008 12:55

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Veröffentlicht in : Artikel, Know How


Vorraussetzung: installierte RAID-Tools und LVM2 ("apt-get install mdadm" und "apt-get install lvm2").
Bevor wir ein LVM-Device einrichten können, benötigen wir zwei Festplatten oder Partitionen, die wir im RAID-Verbund einrichten (warum wir auch mit einer Partition loslegen können steht weiter unten).
Hier im Beispiel ein RAID1 mit zwei jungräulichen Platten gleicher Größe:

fdisk -l

zeigt uns die im System erkannten pyhsikalischen Festplatten an, und wir nehmen mal an, es handelt sich um zwei neu hinzugefügte SATA-Platten (/dev/sdc und /dev/sdd).

Darum legen wir jetzt je Platte eine Partition an mit fdisk /dev/sdc und teilen fdisk mit, was wir tun wollen:
n (wie new)
p (wie primäre Partition)
1 (eine Partition reicht uns)
Enter oder 1 (um die Partition im ersten Zyilnder der Platte zu beginnen)
Enter oder +xM (um die Partition im letzten Zylinder oder mit der Größe x MB zu erstellen)

Damit der Kernel später die Partition auch ins RAID-Array einbinden kann, setzen wir in fdisk den Partitionstyp auf 0xFD:
t (wie TYPE)
fd (wie 0xFD)

und schreiben die Änderungen auf die Platte mit:
w (wie write)

Das war Platte Nummer eins und das Gleiche wiederholen wir für /dev/sdd. Bitte auf gleiche Partitionsgröße achten - evtl. weicht die verfügbare Größe der Platten voneinander ab...

Jetzt haben wir zwar zwei RAID-Partitionen, aber noch kein Array. Darum kümmert sich der MD-Admin im CREATE-Mode:

mdadm --create /dev/md4 --level=1 --raid-devices=2 /dev/sdc1 /dev/sdd1

"md4" ist das 4.RAID-Device (es gab also im aufgeführten Beispiel schon drei bestehende) und die zwei Partitionen (--raid-devices=2) /dev/sdc1 und /dev/sdd1 wurden in einem RAID1-Array zusammengefaßt. Ist bei Inbetriebnahme nur eine Platte anwesend, muß die Einrichtung des RAID1-Arrays ja trotzdem schon gemacht werden. Man gibt dann einfach hinter "--raid-devices=2" die bereits vorhandene Partition an und fügt die fehlende Partiton später mit --assemble ein.

Das neue /dev/md4 ist zwar sofort aktiv, allerdings wird das Arry im Hintergrund erst noch synchronisiert. Den Vorgang kann man mit

cat /proc/mdstat

beobachten und schauen, wie gut (oder schlecht) die Schreib-/Leseleistung des Array ist (im Beispiel "speed=86291K/sec").
Auch später kann ein Blick mit dem obigen Befehl sinnvoll sein, um zu prüfen, ob die Platten im Array noch synchron sind.

Apropos später - wir wollen ja später (nach einem Neustart der Hardware) das Array erkannt wird. Darum notieren wir für den Kernel die Zuordnung der Arrays in /etc/mdadm/mdadm.conf:

mdadm --detail --scan >/etc/mdadm/mdadm.conf

Den RAID-Teil haben wir jetzt gemeistert und wenden uns nun der hochen Schule des Logical-Volumes zu.




Letztes Update : 05-09-2008 13:33

   
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